Der Dichter und die Harfe
Keltische Harfenmusik und Tischgespräche von Oscar Wilde
Folgen Sie uns ins viktorianische England. In einen eleganten Londoner Salon.
Die versammelten Gäste haben soeben ein vorzügliches Dinner genossen. Nun sitzt man bei einem Gläschen ausgezeichnetem Portwein und pflegt die edle Kunst des Small Talk. Dies ist die Stunde des Oscar Wilde.
Der Gastgeber erhebt sich und bittet den Dichter, die Anwesenden mit einigen seiner ebenso geistreichen wie amüsanten Stegreifgeschichten zu erfreuen. So entstehen die legendären Tischgespräche, die den Hauptteil dieses Programms ausmachen. Es sind witzige und romantische Geschichten, in denen oft den Großen und Mächtigen eine Nase gedreht wird.
Der zweite Teil des Abends ist vor allem der Romantik gewidmet. Sie hören das verträumt-traurige Märchen von der Nachtigall und der Rose, das jedoch auch nicht ohne die eine oder andere humoristische Brechung bleibt.
Zwischen die von Stephan Bach szenisch frei vorgetragenen Texte schmiegen sich elegant die silbernen Klänge der Keltischen Harfe, gespielt von Susanne Globisch. Es erklingen irische Melodien, welche an die Herkunft des Dichters erinnern, anmutige Barock- und Renaissancemusik und lebhafte Tänze. Sanft perlende Harfenklänge und die mit humorvollem Esprit vorgetragenen Geschichten verweben sich zu einem ästhetischen Ganzen und entführen die Zuschauer in eine Welt voller Lebensfreude, Leichtigkeit und Eleganz.
Von Elfen...
...und Menschen
Feenmärchen und Harfenmusik aus der Anderwelt
Die Harfe spielende Elfe Arpelia (Susanne Globisch) hat durch eine dumme Geschichte ihr Schwanenkleid verloren. Um in der Menschenwelt zurecht zu kommen, hat sie sich mit dem etwas heruntergekommenen Schausteller Seamus (Stephan Bach) zusammengetan.
Nun ziehen die beiden durch die Lande und erzählen - fernab jeglichen Feen-Kitsches - lustige, überraschende und erschröckliche Geschichten, die passieren können, wenn Elfen- und Menschenwelt sich begegnen: Die Zuschauer erfahren, warum man beim Erzählen von Elfengeschichten niemals flunkern sollte, warum es nicht ratsam ist, Felsbrocken in einen Elfenpalast zu werfen und welche Risiken der Aufenthalt in einem Elfenhügel mit sich bringt...
Harfenmusik von Irish Folk bis Claude Debussy und Feenmärchen für Erwachsene verweben sich zu einem zauberhaften Ganzen und nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise in die wundersame, schillernde und doch seltsam vertraute "Anderwelt".
Eine Elfe lässt sich von Menschen
so schnell nichts vormachen...
...und rückt ihnen auch mal
ganz gern den Kopf zurecht