Musik und Psyche
Bitte beachten: diese Kurse sind kein Musikunterricht, sondern vermitteln psychologisches Hintergrundwissen zum Thema Musik erleben und Musizieren lernen.
"Unmusikalisch" - gibt's das wirklich?
Ich erlebe immer wieder folgende Szene:
Jemand interessiert sich für Harfenunterricht. Noch am Telefon - vor der ersten Stunde - sagt sie/er: "Eigentlich bin ich ja unmusikalisch, aber ich finde Musik so schön und möchte es mit Harfe spielen noch mal probieren!"
Im Unterricht wird dann regelmäßig klar, dass nicht die Schüler "unmusikalisch" sind, sondern ein früherer Musik- oder Instrumentallehrer völlig ungeeignete und veraltete Lehrmethoden angewendet hat (da er selber nicht über ein ausreichendes psychologisches Hintergrundwissen verfügte).
Dieses Missverständnis (jemand sei "unmusikalisch") und die damit verbundenen Probleme und Fragen sind so häufig, dass ich es für wichtig halte, sie in einem eigenen Workshop zu behandeln. Das Angebot richtet sich an erwachsene Musiker oder Eltern, deren Kinder Musikunterricht nehmen.
Themen u.a.:
Bin ich unmusikalisch, wenn ich Probleme mit dem Notenlesen habe?
Wann sollte man Noten lesen können - und wann ist es nicht nötig?
Ich kann nicht improvisieren - woran liegt das und wie kann ich es lernen?
Ich habe kein Rhythmusgefühl - muss das so bleiben?
Ich treffe beim Singen nie die Töne - heißt das, dass ich gar nicht singen lernen kann?
Mein Kind möchte ein Instrument lernen, aber ich habe keine Ahnung von Musik - wie kann ich es trotzdem unterstützen?
Was kann ich bei Lampenfieber tun?
Die Teilnehmer
- erhalten präzise Informationen darüber, wie unser Gehirn beim Lernen und Musizieren funktioniert, basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen
- können ihre eigenen Erlebnisse aus dem Musikunterricht besprechen und neu einordnen
- können mehrere Instrumente selber ausprobieren und so das theoretische Wissen praktisch überprüfen und vertiefen
- bekommen Techniken vermittelt, mit denen sie in die Lage versetzt werden, ihre eigenen Emotionen positiv zu beeinflussen (Atemtechniken, Visualisierungsübungen, Meditationen)
- Dauer: ca. 3 Stunden
Heilende Klänge - wie und warum (Harfen-)Musik wirkt
Das Wissen darum, dass Musik positiv auf den Menschen wirken kann, ist uralt. In der Musik- und Klangtherapie werden die heilsamen Wirkungen der Musik bewusst eingesetzt. Allerdings ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt (die Bezeichnung "Klangtherapeut" ist in Deutschland nicht gesetzlich geschützt.)
In meiner Beschäftigung mit den therapeutischen Wirkungen der Musik habe ich stets nach wissenschaftlich fundierten Erklärungen für die oftmals "geheimnisvoll" anmutenden Phänomene gesucht - und auch oft gefunden. Diese Informationen aus den Bereichen der Psychologie, Physiologie und Geschichte möchte ich Interessierten in diesem Workshop weitergeben.
Themen u.a.:
Kann Musik heilend wirken, und wenn ja, wie funktioniert das?
Warum wirkt manche Musik (z.B. Harfenmusik) so entspannend?
Was ist eigentlich ein Ton und wie funktioniert das Hören?
Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir Musik hören?
Wie wirken Klangschalen?
Wirkt Harfenmusik auch positiv auf den Harfenspieler selber?
Was ist "Intention" und warum ist sie wichtig?
Die Teilnehmer
- erhalten detaillierte Informationen darüber, wie unsere Psyche und unser Gehirn mit Klängen umgehen, basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft
- können in kleinen Übungen die Wirkungen der Musik an sich selber erfahren bzw. selber das Musizieren auf verschiedenen Instrumenten ausprobieren und erleben
- bekommen Übungen vermittelt, mit denen sie selber die positiven Wirkungen von Musik für sich nutzen oder anderen schenken können
- Dauer: ca. 3 Stunden
Preise:
Ich biete die Kurse vorwiegend für Einzelpersonen an. Bei Interesse können jedoch auch Termine für zwei Personen (z.B. Freunde, Paare) vereinbart werden.
Einzelsetting: 150 Euro
Kleingruppe: 90 Euro/Teilnehmer
Die Termine können individuell vereinbart werden.